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2000 Menschen demonstrieren gegen REP-Kongress in Mainz :

AntiFa/Migration

Roland Schäfer sprach für das Bündnis "Rheinhessen gegen Rechts"

Mainz. 6.Oktober 2007. Ein breites gesellschaftliches Bündnis hatte zu einem friedlichen Protest gegen eine Veranstaltung der Republikaner in der Mainzer Rheingoldhalle aufgerufen. Dort sollte unter dem Motto "Europa der Nationen" eine Formierung der europäischen Rechten stattfinden, denn als Gäste waren unter anderem die FPÖ und Vertreter der belgischen rechtsextremen Gruppierung "Vlams belaang" eingeladen.

Das Bündnis aus weit über 20 Gruppierungen, darunter der DGB Rheinhessen-Nahe, die DGB-Jugend, die evangelische Kirche, der Bundesausländerbeirat, Attac Mainz, die DFG-VK, die SPD Mainz, Bündnis 90/die Grünen Mainz, die Jusos Mainz, Rheinhessen und Rheinland-Pfalz, die Grüne Jugend Mainz, die LINKE Mainz und viele mehr, freute sich sehr über den großen Zuspruch aus der Bevölkerung, denn mit mehr als 2000 Personen nahmen weit mehr Personen teil, als erwartet worden war.

Nach den Ereignissen der letzten Wochen an verschiedenen Orten der Republik war es im Interesse aller RednerInnen, aufzuzeigen, dass Mainz eine weltoffene Landeshauptstadt ist, in der Fremde und Bekannte gleichermaßen gut aufgenommen werden. Dies stellte der Ausländerbeirat der Stadt Mainz genauso klar, wie die Initiative "Rheinhessen gegen Rechts", die sich nach dem Übergriff in Guntersblum gegründet hatte und an die nationalsozialistischen Ereignisse in Mainz in den 1930er Jahren erinnerte.

Der Demonstrationszug, der sich vom Hauptbahnof durch die Innenstadt bis hin zum Jockel-Fuchs-Platz schlängelte, gestaltete sich friedlich und dem Demonstrationszweck entsprechend. Ein Fahnenmeer aus vorwiegend roten und grünen Fahnen und zahlreichen Plakaten und Bannern mit Absagen an den braunen Sumpf schmückte die Mainzer Innenstadt auch noch am Nachmittag, als sich die Demonstration bereits aufgelöst hatte.

?Wir haben ausdrücklich der Polizei vor Ort für Ihre Arbeit gedankt,? so Dominik Merz und Roland Schäfer, die als Juso-Vorsitzenden der Stadt Mainz und des Landkreises Meinz-Bingen an der Organisation des Bündnisses beteiligt waren. ?Die Gefahr, dass einzelne Teile der Demonstration sich mit Gewaltaufrufen und Provokation von der Mehrheit des Demonstrationszuges verabschiedet hatten, konterte die Polizeit durch gezieltes Abschirmen dieser Gruppen. Damit wurde der Veranstaltungszweck von der Polizei absolut geschützt.?

In der Hoffnung, dass diese Veranstaltung ein breites gesellschaftliches Bündnis gestärkt hat, blicken die OrganisatorInnen zuversichtlich in die Zukunft. Beim nächsten Mal können sie noch schneller und besser reagieren, denn sie wissen, dass sie alle ein gemeinsames Ziel haben: Nationalistisches und fremdenfeindliches Gedankengut verhindern und ein weltoffenes Mainz gewährleisten.

ZU RHEINHESSEN-GEGEN-RECHTS.DE

von Dominik Merz, Vorsitzender Jusos Mainz

 

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